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(Ge) Wissen oder nur Vermarktung ?

Wahrheit 2010

Ich habe allen Absendern und Gönner der Jahreskalender 2011 schriftlich mitgeteilt, dass ich sofort aus dem müllproduzierenden Kreislauf zu Lasten der Endverbraucher gelöscht werden möchte. Das verlange ich z.B. von Stromanbietern bei denen ich nicht Kunde bin, als auch von denen bei denen ich 100 % Öko Strom beziehe,obwohl ich vermutlich nicht geliefert bekomme, was ich bezahle.

Die Kalender sind bei meiner Dokumentation mit meinen Erfahrungen in einer wasserdichten Kiste für meine Nachkommen hinterlegt . Auch die abgelaufenen Reise- und Blumengutscheine, weil ich feststellen konnte, dass die Reisen mit Gutscheineinlösung und die Blumen mit Gutscheineinlösung um mehr als die Gutschrift teurer ist, als wenn ich vor Ort buche. So können sie sich ein BILD vom Evolutionsstand meiner Generation machen und darüber nachdenken, warum ich nicht mehr vererben kann, als sie vorfinden.  

Wahrheit 2007  

Den Absendern und Gönnern von Katalogen, Gutscheinen oder nicht abonnierten Zeitschriften wurde schriftlich mitgeteilt, dass keine Zusendungen erwünscht sind. Nur wenige Absender haben die Begründung verstanden, dass es sich um Verschleppung von Arbeitsplatzsicherheit und einer Preis- Leistungskalkulation handelt, die entweder vom Absender oder vom Konsument langfristig nicht bezahlbar sein kann. Zuviele Mitbürger sind der Meinung, unerwünschte Werbeflut einfach im Müll zu entsorgen.

Inzwischen sind Meldungen, Zahlen und Fakten bekannt, die belegen, dass hohe Werbekosten und die daraus resultierenden Steuervorteile, keine Arbeitsplätze sichert und selbst Unternehmen mit langjähriger Firmengeschichte in die Insolvenz treibt. Nicht nur der Staat, sondern auch die Konsumenten / Kunden sitzen in der Schuldenfalle und stellen die Weichen nicht um. Zum Beispiel ist der Papierverbrauch in Deutschland zehnmal höher als in anderen Ländern und obwohl Papier ein wiederverwertbares Alltagsprodukt ist,  wird zur Herstellung eine Waldfläche von 13000 Quadratkilometer jährlich abgeholzt. 

Mein Recht auf Ablehnung unerwünschter Zusendung von Werbemüll wird mißachtet und die Absender erlauben sich  legal mehr als 20 Euro Papier monatlich zu senden. 

 

Auch mit meiner Eintragung in der  "Robinsonliste" konnte ich die Werbeflut nicht stoppen und die Wurzeln des Problemes sind nicht mit Spenden reparabel.

Im 24h Trend Edeltraud Dietert
DietertEdeltraud@24h-trend.info